Marte Meo-Fachtagung vom 10. November 2015

Unterstützende Kommunikation im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen.

 

Unser Stadtteil Haaren soll mit der Marte Meo-Methode demenzfreundlich werden und demenziell erkrankten Menschen ein sicherer Lebensort sein. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Mithilfe. Denn gemeinsam können wir an demenzfreundlicheren Ortsteilen Haaren und Verlautenheide arbeiten. Jeder kann "Marte Meo" anwenden!

 

Maria Aarts, die Begründerin der Marte Meo-Methode, gestaltete, unter Anderem, das Programm mit. Die Teilnehmer des Fachtages waren von den Referaten begeistert und viele haben sich bereits am nächsten Tag, als pflegende/betreuende Angehörige, für den Marte Meo-Informationstag für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige, angemeldet.

 

(Informationen zum Informationsblock, erhalten Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik "Marte Meo für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige).

 

 


Erfolg mit Marte Meo

Ein Ort wird demenzfreundlich

Marte Meo erreicht Haaren am 10.11.2015

 


Der demographische Wandel ist spürbar. Unsere Gesellschaft wird immer älter; umso wichtiger wird es demnach sein, unseren Blick auf hilfebedürftige und erkrankte Menschen zu richten und deren Bedürfnisse wahr und ernst zu nehmen. Besonders von Demenz betroffene Menschen benötigen unsere Zuneigung und viel Verständnis, um sich im gewohnten Umfeld weiterhin, so selbständig, wie möglich, bewegen und
orientieren zu können.


Das Senioren- und Begegnungszentrum am Haarbach, das sich inmitten des Aachener Stadtteils Haaren befindet, hat täglich mit Bewohnern und Menschen des Ortes zu tun, die besonders der Aufmerksamkeit bedürfen. Geschultes Personal innerhalb des Senioren- und Begegnungszentrums ist zwar eine große Hilfe, jedoch bei der stetig wachsenden Zahl an demenzkranken Menschen nicht ausreichend. „Umso wichtiger wird es sein“, so Christoph Venedey, geschäftsführender Leiter des Senioren- und Begegnungszentrums am Haarbach, „dass Geschäftsleute, Bürgerinnen und Bürger sowie das Vereinsleben Haarens für die Bedürfnisse demenziell veränderter Einwohner
sensibilisiert werden.“


Welche Methode ist dazu besser geeignet, als Marte Meo?


Das Senioren- und Begegnungszentrum am Haarbach arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit der von Maria Aarts entwickelten Methode, bei der vorhandene Stärken eines Menschen in den Fokus gerückt werden, anstatt mit Defiziten zu arbeiten. Das faszinierende an Marte Meo ist die Einfachheit. Sie kann von jedem angewendet werden, ohne komplizierte Schulungen absolviert zu haben.

 

Aus diesem Grund entschied sich Christoph Venedey in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg-Die Gesundheitskasse–Regionaldirektion Städteregion Aachen, Kreis Düren, der Stadt Aachen und der Stadtteilkonferenz Haaren/ Verlautenheide einen Fachtag mit dem Titel „demenzfreundliches Haaren mit Marte Meo“, auszurichten. Hierzu wurden Bürgerinnen und Bürger Haarens, pflegende Angehörige, Geschäftsleute Haarens und Mitglieder Haarener Vereine
eingeladen. Der Fachtag erfuhr gebührenden Anklang! Nicht nur Einwohner nahmen am Fachtag „Demenzfreundliches Haaren mit Marte Meo“ teil, sondern auch Interessenten außerhalb NRWs.

 

Maria Aarts gestaltete Ihren Vortrag eindrucksvoll mit vielen Filmbeispielen aus dem Bereich der Pflege und Betreuung. Neben der Moderation von Christoph Venedey referierten nach einem Grußwort von Ferdinand Corsten (Bezirksbürgermeister von Haaren und Verlautenheide), Frank Prömpeler (Bezirksamtsleiter des Bezirksamtes Aachen Haaren), Ferdinand Corsten (Bezirksbürgermeister von Haaren und Verlautenheide) und Priv. Doz. Dr. med. Juraj Kukolja stellte sehr differenziert und anschaulich die Erkrankung Demenz mit Ihren unterschiedlichen Formen vor.

 

Erfahrungen bezüglich demenziell veränderter Ortsbewohner Haarens wurden ausgetauscht und die Teilnehmer erfuhren fundierte Fakten über die Entstehung der Demenz, die vielfältigen Arten dieser Erkrankung und welche Testverfahren zur Diagnostizierung angewendet werden. Der Fachtag war mit über 250 Teilnehmern ein voller Erfolg. Viele Fragen konnten beantwortet werden und die Besucher hatten bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

 

Da sich viele pflegende/betreuende Personen zu unserem Fachtag angemeldet hatten, hat sich Christoph Venedey dazu entschieden, im Dezember und Januar einen Marte Meo-Informationskurs für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige im Hause anzubieten. Seit dem 11.11.2015 bereits ist dieser Kurs ausgebucht. Für das Jahr 2016 sind aber zwei weitere Kurse angedacht. Das Senioren- und Begegnungszentrum am Haarbach bewarb sich mit seiner Initiative „demenzfreundliches Haaren mit Marte Meo“ für den Rudi Assauer Preis und wurde zur Preisverleihung am 17.12.2015 in die Arena auf Schalke eingeladen. „Das macht uns sehr stolz und zeigt, dass wir mit unserer Idee auf einem guten Weg sind.“, so Venedey nach der Bekanntgabe, dass es die Initiative „Demenzfreundliches Haaren mit Marte Meo“ unter die besten fünf Bewerbungen geschafft hat. Welcher Platz dabei letztendlich herauskommt, ist zweitrangig.


„Schön, dass so viele Menschen an Marte Meo und an ein demenzfreundliches Haaren interessiert sind. Das lässt uns positiv in die Zukunft des Stadtteils blicken. Wir möchten mit den Teilnehmern des Fachtages in Kontakt bleiben und weiterhin an der Gestaltung eines sicheren Ortes für demenziell veränderte Menschen arbeiten.“, so Venedey.

 

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